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Mit neuen Ideen ins nächste Projekt

In nicht ganz zwei Wochen startet wieder "Zeitung in der Grundschule" -  Gestern Einführungsveranstaltung

Auf ins neue Projektjahr! Los geht es am 6. März mit „Zeitung in der Grundschule“. Diesmal wird die eine oder andere neue Idee umgesetzt. Zum Beispiel ein Medienführerschein. Über 760 Schüler aus 35 Klassen der Stufe 4 machen mit. Gestern waren Lehrer und Eltern in den Fritz-Ruoff-Saal der Kreissparkasse zur Einführungsveranstaltung eingeladen.

VON ANDREAS WARAUSCH

NÜRTINGEN. Die Banker nehmen es bekanntlich mit den Zahlen ganz genau. Und so hatte Hausherr Rudolf Gregor gestern die Zuwachsrate von „Zeitung in der Grundschule“ exakt berechnet: 18,77 Prozent mehr Schüler als im letzten Jahr machen in diesem Jahr mit. Für den Nürtinger KSK-Chef ist das der beste Beweis dafür, dass die Schulprojekte, bei denen die Stiftung der Kreissparkasse seit Anbeginn zuverlässiger Partner der Nürtinger/Wendlinger Zeitung ist, eine einzige Erfolgsgeschichte sind. Eine Erfolgsgeschichte übrigens, deren Ende laut Gregor ganz und gar nicht absehbar ist.
Tatsächlich sind die Jugend- und Kinderprojekte der Nürtinger/Wendlinger Zeitung aus der Bildungs- und Zeitungslandschaft rund um Nürtingen nicht mehr wegzudenken. Seit 2003 gab es 18 Auflagen in den drei Sparten „Zeitung in der Schule“, „Zeitungstreff im Kindergarten“ und eben „Zeitung in der Grundschule“. Weit über 10 000 Kinder und Jugendliche sind somit über eines der Projekte mit ihrer lokalen Tageszeitung schon in Kontakt gekommen.
Für Christian Fritsche, Geschäftsführer des Senner Verlags, stellt das Projekt „Zeitung in der Grundschule“ einen tollen Start ins neue Projektjahr dar. Diesmal, so Fritsche, warte man mit neuen Ideen auf. Die Projektmacher ruhen sich tatsächlich nie auf ihren Lorbeeren aus, sondern versuchen stets, die Projekte zu verbessern. Und zwar im regen Austausch mit allen Beteiligten, mit Lehrern und Kindern. So unterstreicht auch Anke Pidun vom Dortmunder Media Consulting Team, die wiederum in bewährter Manier für die Projektorganisation verantwortlich zeichnet, dass es rund um die Projekte immer einen regen Austausch gibt. Anke Pidun: „Das ist keine Einbahnstraße.“
Anke Pidun stellte denn auch in ihrem Vortrag die Neuerungen vor. Zum einen sollen die Schüler die Möglichkeit bekommen, einen Medienführerschein zu machen. Sie sollen dabei lernen, sich kritisch mit den neuen elektronischen Medien auseinanderzusetzen. Dazu passt auch eine weitere Neuerung: Am 20. März wird es für die Eltern der teilnehmenden Schüler eine Informationsveranstaltung mit Fachleuten zum Thema „Generation online – Was machen unsere Kinder im Internet?“ geben.
Doch bei allen Neuerungen: Freilich wird wieder auf das bewährte Erfolgsrezept gesetzt. Vier Wochen lang bekommen die Schüler täglich ihre ganz persönliche Nürtinger/Wendlinger Zeitung gratis ins Schulhaus geliefert. Sie sollen sich mit den Texten und der in der Zeitung abgebildeten Lebenswelt beschäftigen. Das ist Leseförderung mit einem großen Spaßfaktor.

Die Kinder werden zu echten Nachwuchsreportern

Die Kinder sollen sich als Nachwuchsreporter betätigen. Sie recherchieren und schreiben über Themen, die sie interessieren, die für sie wichtig sind. Ihre Artikel werden dann nach dem Projekt in einer Beilage der Nürtinger/Wendlinger Zeitung veröffentlicht. Gleich von Anbeginn an können sich die Klassen mit einem Klassenfoto vorstellen.
Freilich steht auch wieder die Absicht im Vordergrund, die Kinder mit den Zeitungsmachern in Kontakt zu bringen. Bei einem Besuch im Druckhaus können sie hinter die technischen Kulissen einer modernen Tageszeitung schauen. Und bei einem Besuch der Redakteure Andreas Warausch oder Philip Sandrock werfen sie einen spannenden und lehrreichen Blick auf das Leben und die Arbeit eines Journalisten. Natürlich sollen der Kreativität der Kinder keine Grenzen gesetzt werden. Deshalb lobt die Kreissparkasse auch wieder ihren Bastelwettbewerb aus. Dabei werden die originellsten Sparschweine mit Preisen belohnt.
Zu den Höhepunkten des Projekts zählen auch diesmal die drei Kinderpressekonferenzen. Zum einen wird Odin Hug von der Kreissparkasse über die Geschichte des Geldes berichten. Dann steht eine Pressekonferenz in der Tierpflegerschule der Stuttgarter Wilhelma auf dem Programm. Zuletzt wird mit Nils Schmid der stellvertretende Ministerpräsident von Baden-Württemberg den Nachwuchsreportern im NZ-Stadtbüro Rede und Antwort stehen.

 

Kollegialer Plausch: Grundschullehrerinnen bei der Projekteinführung gestern im Fritz-Ruoff-Saal der Nürtinger Kreissparkasse
Foto: Holzwarth